Showtanzgruppe

Die Show-Tanz-Gruppe der Narrenzunft Breisach ist eine Tanzgruppe mit Formations- und Showtanzelementen.

Gegründet wurde diese Gruppe im Jahr 2020 für Mädels und Jungs, ab mindestens 13 Jahren, die Freude am Tanzen und an der Fasent haben.

Die Idee ist hier, die Lücke der beiden Tanzgruppen „Knopfengarde“ und „Zunftgarde“ aufgrund der Altersbegrenzungen zu schließen. Es gibt keine vorgegebenen Kostüme und auch kein vorgegebenes Motto. Die Ideen entwickelt das Trainier-Team selbst.

Damit der Show-Effekt mehr hervorgehoben werden kann, arbeitet diese Tanzgruppe mit passenden Accessoires, die passend zum Motto und zum Kostüm ausgesucht und in den Tanz eingebaut werden. 

Die Gruppe steht unter der Leitung von Kristina Aubin und Ute Sommer

Bürgerwehr

Die Bürgerwehr bestand ursprünglich aus aktiven Schützen, heute sind jedoch auch Gönner und Freunde der Breisacher Fastnacht in ihr aktiv. Sie eröffnet seit Jahrzehnten den Gauklertag mit ihren historischen Vorderladergewehren lautstark und führt den Gauklertagsumzug an. Die Bürgerwehr ist seit 2015 eine Zunftgruppe der Narrenzunft Breisach.

 

Bürgerwehr 1

Fasentslichtträger

Bereits in den 1930er Jahren entzündeten die Breisacher Narren während der traditionellen Verkündung des alljährlichen Fastnachtsmottos am 11.11. auf dem Eckartsberg Fackeln und trugen sie in einem Umzug vom Eckartsberg in die Stadt. Als die Fastnachtseröffnung nicht mehr auf dem Eckartsberg stattfand, geriet in der Folge das Entzünden von Fackeln mit anschließendem Zug in die Stadt in Vergessenheit.

Erst am „Schmutzigen Donnerstag“ 2007 belebte der damalige Zunftmeister Wilfried Meyer das Entzünden einer Flamme als Auftakt für die närrischen Tage in modifizierter Form neu.

Ein mit der Breisacher Fastnacht viele Jahre eng verbundener und von der Narrenzunft für würdig befundener Narr entzündet das sogenannte „Fasentslicht“, das während der gesamten Kampagne brennt. Michael Mros war der erste, dem diese Ehre zuteilwurde. 

Seit 2007 wird jedes Jahr ein neuer „Fasentslichtträger“ berufen, der am „Schmutzigen Donnerstag“ das „Fasentslicht“ ehrenvoll entzündet, in die Stadt trägt, es behütet und bewacht, um es am Ende der närrischen Tage, also bei der „Fastnachtsverbrennung“ am Fastnachtsdienstag, feierlich zu löschen.

Seit 2012 erstrahlt das „Fasentslicht“ in einer speziellen, sehenswerten Laterne, von Karl Falkner künstlerisch entworfen und von Theo Fleig meisterlich gefertigt. Bis heute wurden 13 „Fasentslichtträger“ benannt, die sich mittlerweile als eigene Gruppe formiert haben, mit spezieller Kleidung (Schwarzer Frack, Zylinder, spezieller Schal, weiße Handschuhe), einem besonderen Orden mit individueller Namensgravur, einem eigenen Narrenruf und sogar mit einem eigenen Lied, dessen Text der Lichtträger Ingolf Rudmann-Janson 2013 verfasst hat. 

Die erste Zeile des Textes beschreibt passend die Intention des „Fasentslichtes“: 

„Über den Dächern von Breisach leuchtet nun hell und klar, als ein Symbol der Fastnacht, das Licht der Narrenschar ...“

Namensliste der „Fasentslichtträger“ 

in chronologischer Reihenfolge:

2007    Michael Mros
2008    Erhard Bucher
2009    Karl-Heinz Bertsch
2010    Jürgen Dellenbach
2011    Urban Lamprecht
2012    Johann „Schangi“ Traber
2013    Ingolf Rudmann-Janson
2014    Freddo Dewaldt
2015    Kurt Gutmann
2016    Hans-Peter Geppert
2017    Michael Brand
2018    Michael Mros
2019    Klaus Stadelbacher
2020    Andreas Geyler
2021    (digital)  Michael Mros

Die Knopfengarde

Da der Wunsch nach einer Nachwuchstanzgruppe bestand, wurde im Jahr 2014 von Ute Sommer und Kristina Aubin die Knopfengarde gegründet. Vorbild für diese Tanzgruppe war die Zunftgarde, die schon lange traditioneller Bestandteil der Narrenzunft Breisach ist. Die „Knöpfle“ bilden den aktiven Nachwuchs und stehen den großen Gardetänzerinnen optisch und tänzerisch in nichts nach.

Jedes Jahr führt die Knopfengarde einen neuen Tanz an den traditionellen Gauklertagen und am Rosenmontag auf dem Kinderball in Breisach auf. Zusätzlich lernen die „Knöpfle“ andere Fasnachtsortschaften an Umzügen kennen und nehmen aktiv an den Brisacher Fasentsaktivitäten wie z.B. dem 11.11. und am Schulen- und Rathausstürmen am Schmutzigen Dunnschdig teil.

Das wöchentliche Tanztraining startet immer nach den Sommerferien und dauert an bis Fasent. Die wunderschönen Gardekostüme werden von der Narrenzunft zur Verfügung gestellt und gegen Kaution für jede Saison verliehen.

Du bist zwischen 9 und 12 Jahre alt, fasnachtsbegeistert und tanzt für dein Leben gern? Dann melde dich über das Kontaktformular der Narrenzunft. Wir freuen uns auf Nachwuchs und über dein Interesse.

Die Trainerinnen Desiree Redhaber, Lia Schuckelt und Xenia Abele

 

 

 

Zunftgruppen der Narrenzunft

        

Die Narrenzunft Breisach ist Ausrichter und damit organisatorischer Mittelpunkt der traditionellen "Brisacher Fasent". Der Ablauf sowie wichtige Veranstaltungen werden von der Narrenzunft geplant und mit Unterstützung der fasenttreibenden Gruppen durchgeführt.

Neben den zwei Zunftabenden - die traditionell am Wochenende vor dem "Schmutzige Dunschdig" stattfinden - sind es die Gauklertage am Fasent-Sonntag und -Dienstag auf dem Marktplatz der Stadt - die der Brisacher Fasent ihren besonderen Ausdruck geben.

Zugleich ist die Narrenzunft aber auch das Bindeglied für seine fünf eigenen Zunftgruppen die nachfolgend kurz vorgestellt werden sollen. Für jede Gruppe ist - üblicherweise - ein Zunftrat zuständig.

 

Gaukler

Der Gaukler, in Breisach traditionell nach seinem Häs „Spättle" genannt, ist die Traditionsfigur der Brysacher Fasent schlechthin. Gaukler trugen schon im Mittelalter als Unterhalter an den Höfen im Oberrheinischen Raum zur Kurz­weil der adligen Kundschaft bei. Breisacher Adlige waren damals Schutzherren des mittelalterlichen Standes der Gaukler, Trumpter und Pfyffer und deren damalige Breisacher Gerichts- und Markttage spiegeln sich heute wider in den historischen Gauklertagen der Narrenzunft.
Die "Spättle" tragen - ganz der Tradition der Gaukler verpflichtet - als Beinkleid eine Strumpfhose und keine Maske.

Die Zunftgarde Kaiserhusaren

Die Kaiserhusaren bilden die Tanzgarde der Narrenzunft und sind in den fünfziger Jahren entstanden. Die Garde bildet in ihren klassischen roten Kostümen und mit ihren tollen Gardetänzen alljährlich einen optischen und tänzerischen Höhepunkt in den Programmen von Zunftabend und Gauklertag.

Die Kläpperle-Buebe

Die Kläpperle-Buebe sind die erste und bislang einzige Zunftgruppe, die eine Holzmaske trägt. Die Maske ist ein freundliches Bubengesicht.

Die Kläpperle-Buebe sind 1984 entstanden und bilden entfernte Nachfolger der Rätscherbuben aus den frühen Zunftjahren. Die Kläpperle-Buebe tragen ihre Holzkläpperle, ein Finger-Rhythmusinstrument, das es mit Geschick und viel Übung im Gleichklang zu bedienen gilt. Sie führen bei den Gauklertagen ihren Stammtanz, den Kläpperletanz auf.

Hochstetter Panduren

Die wilden Horden der Panduren des Freiherrn Franz von der Trenck lagerten im Auftrag Maria Theresias im 18. Jhdt. im Breisacher Stadtteil Hochstetten und waren als angriffslustig und aggressiv gefürchtet. Die heutige Narrengruppe der Hochstetter Panduren ist dagegen eine friedliche Truppe, deren Kostüme an die historischen Vorbilder erinnern und die mit ihrem traditionellen Panduren­tanz die Fasent bereichern.

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